Leitbild

Der beste Plan für ein Jahr ist, Getreide anzubauen,
der beste Plan für zehn Jahre ist, Bäume anzupflanzen,
der beste Plan für hundert Jahre ist, Menschen eine Bildung zu geben.
管子•权修 Guan Tzu: Quan Xiu, aus der Zeit der Streitenden Reiche

Einstellung und Überzeugungen

Der Wandel zu mehr Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft ist möglich durch jeden einzelnen. Das heißt in erster Linie bewusster Konsum im Alltag; Nahrungsmittel, Kleidung, Energie, Mobilität. Aber auch Engagement in der Gemeinschaft, sei es durch Nachbarschaftshilfe, Tauschringe oder Beteiligung an gemeinschaftsbildenden Natur- und Kuturprojekten wie bspw. urbanen Gärten. Mit zunehmender Beteiligung lassen sich so die dezentral regionalen Keimlinge, wie die vielerorts aufsprießenden Gartengemeinschaften und Transition Initiativen, zu einem flächendeckenden Teppich verbinden. Getreu dem Motto der Lokalen Agenda 21: Global denken, lokal handeln.

Ziele und Denkansätze

Mein Ziel ist es Menschen durch die Gegenüberstellung und den direkten Austausch von Sach- und Dienstleistungen an den sozialen und ökologischen „Mehr-Wert“ kultureller Leistungen und naturbelassener Güter zu erinnern. Durch die Anerkennung und Reflexion ökologischer und sozialer Werte wird somit auch die geistige Abhängigkeit rein monetärer Bilanzierung verringert. Denn in einer Gesellschaft übersättigter Märkte und wettbewerbsorientierter Bildungskultur scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass Leben mehr als Kapital ist und Identifikation mit kulturellen Werten und die Verbindung zur Natur lebenswichtige Grundlagen für die Gesundheit des Menschen sind.

Fachlicher Hintergrund

Der Fokus meiner Forschungsarbeit liegt in der Analyse von Organisationsstrukturen, insbesondere in der Bewirtschaftung von Gemeingütern. Der zentrale Gedanke dahinter ist die institutionsökonomisch effiziente Nutzung etablierter Strukturen zur Verbreitung nachhaltiger Bewegungen. Dies heißt für mich die Förderung bestehender sozial und ökologisch engagierter Initiativen in der Zivilgesellschaft (bspw. Vereinen oder Bürgerinitiativen), zum einen durch staatliche Honorierungen und durch Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen mittels direkten Austausch von Sach- und Dienstleistungen.

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